Die Geschichte…

…mit dem E-Scooter und der Wilhelmshöhe.

Lieh mir einen E-Scooter für einen Tagesausflug in die nähere Umgebung aus.

Auf den Heimweg an einer Kreuzung tauchen Schilder auf; geradeaus ins Zentrum 10 km Entfernung, links nach Wilhelmshöhe 8 km.

Ich ging davon aus, dass damit der Bahnhof Wilhelmshöhe gemeint ist. Warum soll ich 2 km mehr fahren, wenn das Ziel mit dieser Strecke schneller erreicht werden kann.

Also abgebogen.

Was ich in dem Moment vergessen hatte, war das es neben dem Bahnhof Wilhelmshöhe eine bzw. die richtige „Wilhelmshöhe“ gab.

Die Straße wurde langsam enger und steiler. Mache mir noch keine großen Sorgen, sondern fahre weiter.

Dann kamen die ersten scharfen Kurven. Allmählich schleicht sich ein mulmiges Gefühl ein, zusammen mit dem Verdacht einen Fehler begangen zu haben.

Nach und nach wurde die Straße steiler und ging serpentinartig nach oben.

Spätesten jetzt wurde mir klar, dass ich einen Fehler begangen habe und dies nicht der Weg zum Bahnhof sein kann.

Umdrehen war für mich nicht möglich. Die Straße war so kurvig, dass man kommende Autos erst im letzten Moment sah. Schnell absteigen und rüberschieben viel zu riskant und auch zu steil.

Einzige Möglichkeit; weiterfahren.

Die Straße wird steiler und steiler. Zuletzt fällt der Scooter (45er), bei Vollgas, auf 30 km runter und quält sich die letzten Meter nach oben.

Ich war heilfroh, als die Straße endlich „flacher“ wurde und eine Straßenbahn-Haltestelle in Sicht kam.

Kurz sah ich noch ein Schild für eine Abbiegung zum Herkules.

GSD weiß ich, dass der Herkules der höchste Punkt in Kassel ist und ich definitiv (!) diese Strasse nicht fahren darf.

Der Rest; ….Berg runterfahren, den Scooter zurückgeben und ab nach Hause.

Kategorien:Allgemein, Geschichten

nunatakoo

2017 - 2019 Keramik Meisterausbildung an der Keramikschule Landshut.
2014 - 2017 Gesellen Ausbildung an der Keramikschule Landshut.

Jahrgang 1970, geboren in China aber aufgewachsen in Deutschland.

Jahrzehntelang in einem normalen Beruf (gelernte Restaurantfachfrau) ausgeharrt und dabei meine künstlerische, hochkreative Seite unterdrückt.

2014 dann der "große Knall". Entdeckte die Homepage der Keramikschule Landshut.
Anmeldeformular ausgefüllt, Job gekündigt, 2-Zimmer Wohnung aufgegeben und von Frankfurt am Main nach Landshut in ein 1-Zimmer Wohnung umgezogen. :)

Mein persönliches Ziel: eine eigene Keramikwerkstatt.
Mein Oberziel: ein gemischter moderner "Handwerkerhof" mit ganz unterschiedlichen Branchen, (Handwerker, Fußwerker, Kopfwerker ...........) die sich an sozialem Unternehmertum orientieren und nicht nur allein am Profit.

Mein Thema/Stärke:
Ich erforsche in meiner Kunst die Möglichkeiten und deren Ergebnisse, die eine Vermischung von Gegensätzen ohne dessen Ursprünge zu verwässern, mit sich bringt.

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