Die Geschichte…

mit dem Auto mieten.

Brauchte einen fahrbaren Untersatz, um meine Keramiksachen nach Hause zu schaffen, also mietete ich mir ein Auto.

Ich hatte mir einen kleinen Kastenwagen reserviert. Stand aber in der Vermietung dann vor einem Sprinter.

Gelernte Lektion: Autovermieter stufen bei nicht Vorhandensein einer Kategorie automatisch nach oben. (d.h. in meinen Fall von Kastenwagen auf Sprinter)

Nun kann ich absolut nichts mit einem Sprinter anfangen. Meine wenigen Keramiksachen würden darin „frei“ durch den Laderaum „fliegen“. Also verhandeln und nachfragen.

Am Ende bekam ich einen SUV. Besser als der Sprinter; dachte ich zuerst.

Aber…

.. womit ich nicht gerechnet hatte, war das in den modernen, neuen Autos mehr oder weniger „alles“ elektronisch ist. Es gibt keinen Hebel für die Handbremse mehr, sondern ein unauffälliger Knopf zum drücken und von überall piepst und blinkt es wie in einer Disco.

Kam mir vor wie ein Idiot! Braucht man überhaupt noch einen Führerschein, wenn einem alles „vorgesagt“ wird. „..jetzt in den 2. Gang schalten, in 4. Gang schalten usw.“.

Es gibt zig verschiedene Knöpfe („gefährliche Versuchungen“), auf die ich drücken kann.

Eigentlich müsste ich zuerst das 5 cm dicke Anleitungsbuch durchlesen, bevor ich losfahre. (Wie bzw. wo starte ich, wenn ich keinen Schlüssel habe, mit welchen Hebel blinke ich…. usw.usf.) Ein einziger Albtraum.

Ich hab „das Ding“ dann so schnell wie möglich zurückgegeben, nachdem ich meine Sachen transportiert hatte. Nichts für mich; zu komplex und zu kompliziert.

P.S.: Nett fand ich, dass es beim Abschliessen die „Ohren“ anlegt.

Fehlt nur noch, dass es mit dem Schwanz (Heck) wedeln kann.

Kategorien:Allgemein, Geschichten

nunatakoo

2017 - 2019 Keramik Meisterausbildung an der Keramikschule Landshut.
2014 - 2017 Gesellen Ausbildung an der Keramikschule Landshut.

Jahrgang 1970, geboren in China aber aufgewachsen in Deutschland.
(Keinerlei Verbindung mit Ursprungsland)

Jahrzehntelang in einem normalen Beruf (gelernte Restaurantfachfrau) ausgeharrt und dabei meine künstlerische, hochkreative Seite unterdrückt.

2014 dann der "große Knall". Entdeckte die Homepage der Keramikschule Landshut.
Anmeldeformular ausgefüllt, Job gekündigt, 2-Zimmer Wohnung aufgegeben und von Frankfurt am Main nach Landshut in ein 1-Zimmer Wohnung umgezogen. :)

Mein persönliches Ziel: eine eigene Keramikwerkstatt.
Mein Oberziel: ein gemischter moderner "Handwerkerhof" mit ganz unterschiedlichen Branchen, (Handwerker, Fußwerker, Kopfwerker ...........) die sich an sozialem Unternehmertum orientieren und nicht nur allein am Profit.

Mein Plan: Mich in Kassel niederlassen und Stück für Stück diese Ziele realisieren.

Mein keramisches Gebiet/Thema: Persönliche, eigenwillige Interpretation einer/meiner westlich-asiatischen Verschmelzung.

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